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Was ist die Sichelzellenanemie

Bei der Sichelzellenanämie handelt es sich um eine Erbkrankheit die von der Mutter und/oder dem Vater weitergegeben wird. Dieser Gendefekt kommt vermehrt in Südamerika, Indien und Afrika vor. Der Grund dafür ist weitgehend ungeklärt. Bei dieser Krankheit sind die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) meist Sichelförmig deformiert. Bei dieser Erkrankung kann der Körper kein normales Hämoglobin (Hämoglobin=roter Blutfarbstoff) bilden. Hämoglobin ist für den Sauerstofftransport im Blut zuständig. Durch die spitze Form der Blutkörperchen kann es sehr leicht zu Verstopfung der Blutgefäße kommen. Durch die Sauerstoff Unterversorgung kann es zur Zerstörung von Gewebe und Schädigung der Organe kommt. Dabei ist vor allem die Milz betroffen. Dies ist sehr oft mit unerträglichen Schmerzen verbunden. Aber auch das gesamte Immunsystem, das Skelett, das Nervensystem und auch das Herz- Kreislaufsystem ist betroffen.

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Das Schulsystem in Kenia

Auch wenn es in Kenia die Schulpflicht gibt, können nicht alle Kinder in die Schule gehen. Präsident Mwai Kibaki hat zwar im Jänner 2003 die kostenlose Grundschulbildung in allen staatlichen Schulen wieder eingeführt, aber das Regierungsprogramm für kostenlose Bildung braucht Zeit, um die Gelder in jeder Schule zu deponieren. Das Geld, das deponiert wird reicht nicht aus, weshalb Lehrer eine Gewerkschaft gegründet haben, die sich PTA-Fonds nennt (Schüler-Lehrer-Verbandsfonds).

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Warum bekommen die Menschen in Afrika so viele Kinder?

Man hört es immer wieder! Warum bekommen die so viele Kinder wenn sie diese nicht ernähren können! Dann sollen die doch etwas aufpassen oder enthaltsam leben, wenn sie sich das nicht leisten können!Nun es ist ganz einfach erklärt. Es geht nicht darum, dass die Menschen in Afrika nicht aufgeklärt sind oder sich die Verhütung nicht leisten können! Die Menschen in Afrika bekommen so viele Kinder, da diese oft nicht überleben und die Kinder auch eine Altersvorsorge sind. Anders wie in Europa gibt es keine soziale Unterstützung. Wenn man in Afrika arbeitet gibt es keine Pensions- und/oder Kranken-Versicherung die bei Krankheit oder im Alter zahlt. Man lebt vom ersparten wenn dies möglich war oder die Kinder sorgen für die Eltern und Großeltern. Kinder sind also auch eine Altersvorsorge. Oftmals leben afrikanische Familien in sogenannte Klans. Die Familienzusammengehörigkeit ist hier ein ganz wichtiger Punkt. So bezahlen auch oftmals ältere Geschwister die bereits Geld verdienen das Schulgeld für ihre Geschwister und entlasten somit ihre Eltern.

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Die Entstehungsgeschichte von Inklusion in Afrika.

Mein Name ist Beate Pfister und ich bin die Gründerin von Inklusion in Afrika. Die Betreuung und das Verständnis für beeinträchtigte Menschen durfte ich in der Lebenshilfe Niederösterreich kennen lernen. Ein Bewohner meiner Arbeitsstätte weckte mein großes Interesse der nonverbale Kommunikation. Um es Menschen ohne Wort- und Gebärdensprache zu ermöglichen ihre Wünsche, Bedürfnisse und Sorgen mit uns zu teilen, uns etwas zu erzählen und sich mit anderen Menschen austauschen zu können begann ich für die Lebenshilfe Mostviertel eine Kommunikationsmappe mit Bildern und Symbolen zu erstellen. Ein weiteres großes Projekt von mir war, ein Kommunikationscomputer der für einen Mann ohne Wortsprache und körperlicher Beeinträchtigung auf seine Bedürfnisse von mir angepasst wurde und ich dafür Spendengelder zur Finanzierung sammelte. Durch eine Erkrankung war es mir leider nicht mehr möglich dieser Arbeit nachzugehen. Aufgegeben habe ich aber nur den Arbeitsplatz und niemals die Menschen, die mich mit viel Freude erfüllen und mich immer wieder beindrucken mit welcher Energie, Dankbarkeit und Liebe sie ihr Leben auf ihre Weise meistern.

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